DAS MODERNE SKLAVENTUM


"Macht verdirbt manchmal den Charakter, Macht macht oft korrupt, Macht macht immer narzisstisch." (Prof. Dr. Reinhard Haller)

Wir leben in einem System, in dem der Profitgedanke und die Gier über dem des Lebens stehen. Das Leben hat sich nach den Bedürfnissen des Systems zu richten, und nicht umgekehrt. Wer nicht mithalten kann, geht unter. Wer mit unlauteren Mitteln spielt, korrupiert, hintergeht und unterdrückt, wird belohnt (siehe auch: Verschwiegenes, Verharmlostes, Vertuschtes). Diesem System stets gönnerhaft zur Seite stehend und davon profitierend - Religionen.

Der Kapitalismus mutierte zu einem komplexen, undurchschaubaren (Schneeball-)System, das bestenfalls nur noch von jenen verstanden wird, welche sämtliche damit verbundenen Probleme selbst verursachen - was durchaus in deren Absicht liegt. Die an den Schalthebeln der Macht sitzenden Leute sind somit entweder ziemlich ahnungslos oder außerordentlich dreist - um es gelinde zu formulieren. Die Machtpyramide des jetzigen Systems sieht folgendermaßen aus:

* Bankensystem (Zentral-/Notenbanken, Konzerne)
* Massenmedien (Manipulationsmaschinerie)
* Politikdarsteller (Vertreter des Systems, nicht des Volkes)
* Untertanen (Mittelstand, Arme)

"Politik kann man in diesem Lande definieren als die Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen mit Hilfe der Gesetzgebung."
(Kurt Tucholsky, 1919)


"Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit."
(Oskar Blumenthal)

Das verzinste Geldsystem bedeutet eine Umverteilung des Geldes von Fleißig nach Reich, exponentiell wachsende Guthaben und Schulden, sowie ein Wachstumswahn der Wirtschaft. Gerät dieser Motor (verzinstes Geldsystem) ins Stocken, spricht man von einer Finanz- und Wirtschaftskrise, welche übrigens stets Reiche noch reicher und Arme noch ärmer macht. Der Mittelstand arbeitet für die immens hohen Zinszuwächse arbeitsloser Reicher (finanziert somit deren bedingungsloses Spitzeneinkommen) und die mageren Sozialzuwendungen der Armen. Die Guthaben des einen sind die Schulden des andern.

"Wirtschafts-Wachstum bezieht sich nicht auf Versorgung, sondern auf eine Pseudo-Ökonomie, um die Zinsflüsse aufrecht zu erhalten. Unser Schwundgeldsystem baut auf Schuld und Zins auf und schädigt damit über 90 % der Bevölkerung. Es ist nicht gemeinnützig und muss daher radikal an der Wurzel hinterfragt werden." (Andreas Popp, Wissensmanufaktur)


Nun, da sich das kapitalistische, verzinste Geldsystem als Wurzel allen Übels entpuppt hat, braucht es die Initiative des Einzelnen, sich damit zu befassen. Anschauungsmaterial hiezu bietet zB die Website des Institutes für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik "Wissensmanufaktur.net". Dessen „Plan B“ von Andreas Popp und Rico Albrecht zielt auf eine Neuordnung, hin zu einem nachhaltigen Gesamtsystem, das allen Menschen nutzt.

Die 4 Komponenten des "Plan B":
* Fließendes Geld (gemeinnützig, umverteilungsneutral)
* Bedingungsloses Grundeinkommen (Entkoppelung des Einkommens von der Arbeit)
* Soziales Bodenrecht (Entschädigung für alle, die aus der Nutzung von Boden ausgeschlossen werden)
* Freie Presse (erleichterter Zugang zu den teuren Massenmedien für alle)

(Anm.: Das Hervorheben der "Wissensmanufaktur" bedeutet nicht, deren Philosophie vollständig gut zu heißen. Doch leistet sie aufklärerische Dienste und bietet mit dem "Plan B" eine überlegenswerte Lösung an.)

Die alleinige Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens unter Beibehaltung des jetzigen Systems (wie es die Schweiz überlegt hat) würde ohne die oben genannten zusätzlichen Komponenten nicht funktionieren. Seitens der Politiker ist generell kein gezieltes Einlenken oder Umdenken zu erwarten, da sie allesamt dazu verpflichtet sind, das System zu vertreten, nicht das Volk. An Schulen und Universitäten werden die tatsächlichen Auswirkungen des vorherrschenden Geldsystems nicht gelehrt. "Ihr lernt das, was ihr wissen dürft, und nicht das, was ihr nicht wissen solltet." (Andreas Popp, Wissensmanufaktur)

"Wir müssen eines erkennen: Das Geldsystem ist ein Machthebel und die Eigentumsökonomie ist das, worum es geht. Und hier geht es letztendlich um Spiele, die an Perversion kaum noch zu überbieten sind." (Andreas Popp, Wissensmanufaktur)


"Es wäre absurd, Politikern vorzuwerfen, dass sie sich an Interessen orientieren, Wirtschaftsleuten, dass sie Profite erwirtschaften wollen, oder Geistlichen, dass sie sich darum bemühen, Seelen zu retten. Schließlich erledigen sie damit nur ihren Job. Sie tun, was die jeweiligen Subsysteme ihnen abverlangen. Das Tragische dabei ist: Je effizienter, je gewissenhafter sie ihren Job erledigen, desto verheerender sind die Folgen. Denn das ist das Dumme an dummen Systemen: Wer in ihnen rational agiert, agiert irrational, wer das Falsche perfekt macht, macht das perfekt Falsche." (Michael Schmidt-Salomon, dt. Philosoph und Autor von "Keine Macht den Doofen")


Der Mensch hat sich in seinem Wissen und Können extrem weiterentwickelt. Die HERZENS-Bildung jedoch blieb dabei völlig auf der Strecke. Anstatt sein Wissen und Können der Allgemeinheit aus reiner Humanität (Mitgefühl, Vernunft) dem Allgemeinwohl zur Verfügung zu stellen - und zwar unter Rücksicht auf den gesamten Planeten - verfällt er einem System, welches ihm satte Gewinne verspricht, während andere gleichzeitig Unterdrückung und Ausgrenzung erfahren.

"Krankheit macht arm - Armut macht krank!" Armut und Gesundheit in Deutschland e. V.


"Reichtum ist wie Mist: Angehäuft stinkt er, über das Land hin verteilt macht er die Erde fruchtbar." (Östliche Weisheit)

Selbst in den sogenannten "reichsten Ländern der Welt" wächst die Armut dramatisch. Medizinische Leistungen werden gekürzt, der Lebensunterhalt ist nicht mehr finanzierbar, Menschen verlieren ihre Existenzen oder leben mit ständigen Existenzängsten. Wie sich so etwas auf die Gesundheit auswirkt, ist allgemein bekannt. Manche Ärzte sagen Minderbemittelten ungeniert ins Gesicht "Sie müssen im Voraus bezahlen, sonst behandeln wir Sie nicht!" oder "Kommen Sie wieder, wenn Sie eine Erbschaft eingeheimst haben!" oder "Es ist völlig in Ordnung, dass euch Armen keine erstklassige Behandlung zusteht!" So bleibt den Minderbemittelten nur die Wahl zwischen 08/15-Behandlungen und vorzeitigem Zahnverlust bzw. dem Dulden von Leid/Krankheit.

Auffällig übrigens, dass paradoxer Weise stets von Armut gefährdete und betroffene Menschen seitens Politiker/Behörden mit manipulativen Worthülsen der Marke "Finden Sie sich mit der Situation ab, das ist nun mal so", "Dann müssen Sie eben Ihre Ansprüche zurückschrauben" oder "Anderen geht es noch viel schlechter" klein gehalten werden, anstatt die Reichen daran zu erinnern? Wobei es bei den Ansprüchen der Armen ja lediglich um menschenwürdige Grundrechte (unter Berücksichtigung der Individualität) geht, nicht um die Finanzierung von Luxusyachten oder Schlösser.

"In der Politik geht es nicht um Menschlichkeit, sondern um die Erhaltung und Förderung der Wirtschaft." (höherer ÖVP- oder SPÖ-Politiker aus Ostösterreich auf die spontane Frage eines TV-Reporters, wo denn die Menschlichkeit in der Politik bleibe)

Wenn unserereins Sozialhilfe/Mindestsicherung beantragt, müssen vorher sämtliche Rücklagen aufgebraucht sein (Ausnahme: Mindestsicherung-Dauerbezieher und Heiminsassen). Mit einem monatlichen Einkommen von ca. € 850,- plus Wohnbeihilfe und abzüglich diverser Fixkosten, hat man womöglich keinen Anspruch auf Unterstützung, höchstens auf eine einmalige. Rezeptgebührenbefreiung: bis zu einem maximalen Nettoeinkommen von mtl. € 837,63 (2013, Alleinverdiener). Heizkostenzuschuss: bis zu einem maximalen Nettoeinkommen von mtl. € 1.068,- (2011/2012, Alleinverdiener), wobei der Bezug einer Wohnbeihilfe als Einkommen gilt.

Bei derartigen Richtsätzen ist eine Verarmung incl. aller Konsequenzen vorprogrammiert. Ganz zu schweigen von den emotional aufreibenden, Substanz fordernden Antragstellungen (das Ansuchen muss detailliert begründet sein) von Pontius zu Pilatus und dem ständigen Bangen um Zu- oder Absagen. Äußerst hilfreich, wenn man mit seinen Kräften eh schon am Ende ist. Und nicht leistbare Nahrungsmittel sollen Arme über Einrichtungen wie "Tischlein Deck Dich" beziehen, welche Waren, die bei Einkaufsmärkten im Müll landen würden, an Hilfsbedürftige verteilen. Oh ja - besonders hilfreich bei bestehenden Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten...

„Der Mensch ist nicht frei, wenn er einen leeren Geldbeutel hat.“ (Lech Walesa)

Sie sind gesundheitlich bedingt in eine Frühpension geschlittert und möchten trotzdem eine nette Wohnung, Internet, Telefon, Bücher, gesellschaftliche Zusammenkünfte, qualitätvolle Lebensmittel/Kleidung/Schuhe/Sportausrüstungen, qualitativ hochwertige (Zahn-)Arztbehandlungen, oder einfach Freude am Leben? Dann ziehen Sie sich warm an; es wird Ihnen ein rauher Wind entgegen wehen, der Sie spüren lässt, dass Sie als "Systembeschmutzer" dies alles nicht wert sind! Sie werden aus der Gesellschaft ausgeschlossen und daran erinnert, selbst daran Schuld zu sein. Hier spürt man auch ganz deutlich, wie Mittelstand und Arme von den sich ins Fäustchen lachenden Reichen gegeneinander ausgespielt werden.

Ein gesunder Körper setzt die Bedarfsdeckung jeder einzelnen Zelle und deren Kooperationsbereitschaft mit den anderen Zellen voraus. Eine gesunde Gemeinschaft (Staat) kann erst dann funktionieren, wenn jedes Individuum darin erhält, was es zu seiner Bedarfsdeckung benötigt, und die Kooperation zwischen den Individuen intakt ist.


Gute Zähne nur für Reiche?


Informationskampagne der Österreichische Zahnärztekammer: Österreich in der ZahnSteinzeit (Folder) [891 KB]


"Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände." (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, Art. 25)

"Maximale Ausdrucksmöglichkeiten für das Individuum und maximale Vorteile für das Ganze." (Bruce H. Lipton)

"Sorge für dein Wohl mit dem geringsten Schaden für andere." (Jean-Jacques Rousseau)

"Die zentrale Frage bei jeder Entscheidung ist die: Was würde die Liebe jetzt tun? Jene Liebe zu Dir selbst und die Liebe zu allen anderen, die beteiligt oder davon betroffen sind." (Neale Donald Walsch)

"Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert." (Bertolt Brecht)

"Bekäme der Geizhals die Sonne in Pacht, dann hätten die Armen beständig Nacht." (Russisches Sprichwort)

"Gib einem Menschen Macht, und du erkennst seinen wahren Charakter." (Abraham Lincoln)

"Wenn du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung beiträgst, wirst du selbst ein Teil des Problems." (Indianer-Weisheit)

"Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer, zum Herrscher erhoben worden. Das ist ein Irrtum. Er ist nur ein Teil des Ganzen. Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters, nicht die des Ausbeuters. Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht."
(Indianer-Weisheit)

Reicher Mann und armer Mann standen da und sah'n sich an.
Und der Arme sagte bleich:"Wär' ich nicht arm, wärst du nicht reich."
(Bertolt Brecht)

„Nix heile Welt! Sie ist so unheil wie überhaupt nur denkbar. Und alle Menschen sollten sich Mühe geben, das zu ändern.“
(Joachim Blacky Fuchsberger)

"Die Religion Kapitalismus ist so organisiert, dass die einen daran verdienen dürfen, und die anderen dran glauben müssen."
(Volker Pispers)

"Kapitalismus für ALLE geht nicht. Das ist wie Lotto: da kann auch JEDER Millionär werden - aber nicht ALLE." (Volker Pispers)

"Wir sitzen in einem Zug und rasen auf einen Abgrund zu. Wie der Abgrund aussieht, das wissen wir: das sind die USA - Kapitalismus im Endstadium. Die USA ist eine komplett entsolidarisierte Gesellschaft. Die Reichen haben sich in speziellen Vierteln verschanzt. Die Mittelschicht hat sich komplett aufgelöst in der letzten Krise. Das untere Drittel sitzt komplett im Dreck." (...) "Kapitalismus im Endstadium ist Bürgerkrieg. Nur dass nicht die Armen gegen die Reichen kämpfen, sondern die Armen schießen sich gegenseitig über'n Haufen mit den Waffen, die die Reichen ihnen noch verkauft haben." (Volker Pispers)

"Teile und herrsche: Divide(nde) et impera!" (Volker Pispers)


Liedertext Sei wachsam [124 KB] von Reinhard Mey

"Ich glaube, dass wir dem kleinsten Einschnitt der Freiheit gegenüber entgegen treten müssen. Nur ein freies Land ist ein gutes Land. Und je freier von Nationalismus, je freier von Ideologien, und je freier von religiösem Fanatismus, desto besser."
(Reinhard Mey, Liedermacher)

Das gesamte Konzert "Klaar kiming" (02:27:21) von Reinhard Mey.


WISSENSMANUFAKTUR - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik Wissensmanufaktur - Plan B [1.026 KB]
Wissensmanufaktur - Steuerboykott [1.349 KB]
Wissensmanufaktur - Plan B & Steuerboykott
Wissensmanufaktur - Interview mit Rico Albrecht zum Thema Steuerboykott
Wissensmanufaktur - Bankensysteme (Andreas Popp)
Wissensmanufaktur - Memetik (Geistige Epidemien/Viren)
Rüdiger Lenz - Das Nichtkampfprinzip; vom Reden ins Handeln
ATTAC - Für eine demokratische Regulierung der Finanzmärkte ATTAC - Alternatives Finanzsystem [366 KB]
ATTAC - Soziale Sicherheit [245 KB]
ARMUTSKONFERENZ Armutskonferenz - Vermögenssteuer-Dschungel [1.790 KB]
GREENPEACE  
GLOBAL 2000  
UMWELTINSTITUT MÜNCHEN e. V.  
CRADLE TO CRADLE ("C2C")










EPEA
"C2C" kennt – wie die Natur – keinen Abfall, keinen Verzicht und keine Einschränkungen. Über biologische und technische Nährstoffkreisläufe werden die richtigen Materialien zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eingesetzt. Am Ende steht immer eine bessere Qualität. Die Produktionsweise „Von der Wiege zur Wiege“ (Cradle to Cradle) steht hierbei im direkten Gegensatz zu dem Modell „Von der Wiege zur Bahre“ (Cradle to Grave), in dem Materialströme häufig ohne Rücksicht auf Ressourcenerhaltung errichtet werden. Anstatt die linearen Stoffströme heutiger Produkte und Produktionsweisen zu verringern, sieht das C2C-Designkonzept deren Umgestaltung in zyklische Nährstoffkreisläufe vor, so dass einmal geschöpfte Werte für Mensch und Umwelt erhalten bleiben.

Internationales Forschungs- und Beratungsinstitut, das durch öko-effektives Design die Qualität und den Nutzwert von Materialien, Produkten und Dienstleistungen optimiert.


FABIAN - Warum es überall an Geld fehlt
FABIAN - Warum es überall an Geld fehlt - PDF [1.667 KB]
Wie funktioniert Geld?
Wo ist unser Geld?
Wutbürgerrede von Roland Düringer - PDF [68 KB]



Der Währungscountdown - Das verfehlte Geldsystem: Ursachen und Lösungen
von Andreas Popp
FBV-Verlag
ISBN: 978-3-89879-807-5

Durch die Vergabe der Geldmengenproduktionsrechte durch die Regierungen an die Notenbanken steht unser Weltfinanzsystem (wieder einmal) an der Schwelle einer Währungsreform. Die sogenannte US-Hypothekenkrise ist nicht die Ursache einer Bankenkrise, sondern ein Symptom des verfehlten Geldmonopols. Wie könnte ein gerechtes System aussehen und was kommt auf uns zu? Diese Probleme erläutert Andreas Popp in allgemeinverständlicher Form, damit sich die Menschen bewusst auf die vor uns liegende bewegte Zeit vorbereiten können. Sein neu überdachtes Geldsystem könnte die Lösung bedeuten und eine gerechtere Welt schaffen.

Andreas Popp ist Unternehmer, Buchautor, Dozent für Makroökonomie und jemand, der die entscheidenden Systemfehler klar und verständlich kommuniziert. Der Experte für Finanzsysteme und Geldmengenpolitik ist gern gesehener Redner und zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er auch komplizierte Zusammenhänge der Wirtschaft allgemeinverständlich erklären kann. Er setzt sich seit Jahren sehr engagiert für eine gerechtere Welt ein.

Inhaltsverzeichnis

Die Ursachenermittlung
* Die Wissenschaft
* Geld
* Historie und Grundlagen des Geldsystems
* Das Zinssystem
* Die Inflation
* Die Deflation
* Die Stagflation
* Wirtschaftskrisen durch das Geldsystem
Die Lösungswege
* Das Tauschmittel Geld
* Die Rechtseinrichtung Geld
* Die technischen Fragen
* Fazit zum neuen Geldsystem
Das Bodenrecht und seine Auswirkungen
* Vorwort zu einem besonders heiklen Thema
* Lernen aus der Geschichte
* Welche Lösung gibt es für das Bodenproblem
* Wie könnte man ein solches Bodenrecht umsetzen
* Fazit zum Geldmonopol und dem Bodenrecht
Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden
* Kurze Einleitung
* Welche Quellennachweise liegen Ihren gesamten Aussagen zugrunde
* Wie realistisch ist denn zZ eine Umstrukturierung unseres Finanzsystems
* Wie sieht unsere Zukunft aus, wenn das System nicht geändert wird
* In den Medien stehen aber ganz andere Informationen; was stimmt denn nun
* Können Sie konkrete Beispiele für die statistischen Manipulationen nennen
* Wäre eine Währungsreform im jetzigen System vermeidbar
* Wie könnte denn eine Währungsreform aussehen
* Wie wird eigentlich die Geldmenge konkret erhöht
* Was passiert, wenn die Menschen ihre Zinsen nicht mehr bezahlen können
* Wird es einen neuen Edelmetallstandard geben
* Wird es einen neuen Weltkrieg geben
Konkrete Fragen, um sich auf die nahe Zukunft vorzubereiten
* Kurze Einleitung
* Was kann man jetzt tun, um in naher Zukunft nicht arm zu werden
* Welche Kapitalanlagen sind eigentlich sicher und welche nicht
* Ich habe Geld gespart und Angst davor, alles zu verlieren; was kann ich konkret tun
* Ist die Schweiz ein sicheres Anlageland
Kurzaufsätze und Beschreibungen unserer aus dem Ruder gelaufenen Finanzwelt
* Kurzes Vorwort
* Die Hypothekenkrise in den USA und ihre Auswirkungen auf die Welt
* Demokratie oder Demokratismus - ein Deckmantel der Plutokratie
* Die EU-Verfassung bzw. der EU-Reformvertrag
* Die Federal Reserve (FED)
* Offener Brief an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
Nachwort

Keine Macht den Doofen
Eine Streitschrift
von Michael Schmidt-Salomon
Piper-Verlag
ISBN: 978-3-492-27494-4

Die herrschende Dummheit ist stets auch die Dummheit der Herrschenden. Finanzakrobaten, die mit Milliarden jonglieren, aber das kleine Einmaleins nicht beherrschen. Politiker, für die nur Stimmen zählen, statt Argumente. Religiöse Fanatiker, die uns mit modernsten Waffen ins Mittelalter zurückbomben wollen: Hinter der globalen Misere steckt, so Schmidt-Salomon in seiner mitreißenden Streitschrift, eine einzigartige, weltumspannende Riesenblödheit. Ein Aufruf zum Widerstand gegen den Irrsinn unserer Zeit.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort - Wenn Dummheit epidemisch wird
Homo demens - Warum ich mich schäme, Mensch zu sein
Die wundersame Welt der Religioten - Heilige Einfalt und ihre Folgen
Schwarmdummheit - Wie Ökonomioten die Welt zugrunde richten
Die Torheit der Regierenden - Politioten an der Macht
Willkommen in der Matrix - Auch Dummheit will gelernt sein
Keine Macht den Doofen! - Ein Aufruf zum Widerstand
Anmerkungen

Die Narzissmusfalle
Prof. Dr. Reinhard Haller
ECOWIN-Verlag
ISBN: 978-3-7110-0037-8

Narzisstisches Agieren hat sich als wesentliche Ursache der Wirtschaftspleiten und Bankenkrisen, des kapitalen Raubrittertums, der Probleme der Dritten Welt und der Umweltzerstörung herausgestellt. Unsere Gesellschaft braucht mehr 'unnarzisstische' Menschen und wieder ein Stück 'Antinarzissmus'. Es darf nicht sein, dass das narzisstische Persönlichkeitsbild zum Ideal wird.

Die Gier nimmt mit dem Zuwachs von Ruhm und Reichtum nicht ab, sondern zu. Sie ist unersättlich und grenzenlos. Im Gegensatz zur Sucht kommt es beim Gierigen aber zu keinen Kontrollverlusten, zu keinen Hirnschäden und zu keinen Entzugserscheinungen. Gier ist nicht Krankheit, sondern Charakterschwäche. Gier ist keine Abhängigkeit, sondern Teil der Persönlichkeit. Wie für den Narzissten ist es auch für den Gierigen selbstverständlich, mehr zu fordern als zu geben.

Dauerstress, Hektik und verschärfte berufliche Anforderungen bergen erhebliche Risiken. In der Ellenbogengesellschaft hat der Mensch für Einfühlung, Verständnis oder klärende Gespräche schlichtweg keine Zeit. Er muss rasch entscheiden, sich auf jeden Fall durchsetzen, direkt zum Ziel kommen und dabei noch immer erreichbar - und damit störbar - bleiben. Behutsamkeit, Einfühlung und Rücksichtnahme haben da keinen Platz mehr.

Wir brauchen Narzissmus für Selbstwert und Selbstbehauptung, aber in der richtigen Dosis. Für unsere eigene Stärkung, nicht für die Zerstörung des anderen.

Inhaltsverzeichnis

* Der Duft des Narziss
* Glanz und Elend des grandiosen Ich
* Der zeitlose Mythos
* Was ist Narzissmus
* Hochmut, Eitelkeit, Hysterie, Gier
* Das Selbst und sein Wert
* Ursachen und Entstehung des Narzissmus
* Wann reagieren wir narzisstisch
* Die narzisstische Persönlichkeitsstörung
* Der maligne Narzissmus
* Krankheitsursache Narzissmus
* Mobbing, Stalking, Querulieren, Anonymschreiben
* Frust, Depression, Vereinsamung, Suizid
* Die narzisstische Beziehungshölle
* Narzissmus als Chance oder Hindernis im Beruf
* Die narzisstische Gesellschaft
* Menschen- und Selbstkenntnis durch Reflexion
* Therapie narzisstischer Störungen
* Regeln im Umgang mit Narzissten
* Die Narzisstengalerie
* Quo vadis
* Dank
* Literatur






Volker Pispers (dt. Kabarettist) erklärt den Kapitalismus



Die Anstalt (dt. Satire) vom 24.05.2016 zum Thema TTIP


Auf dem Grabstein des Kapitalismus wird später stehen: "Zu viel war nicht genug!"

(Volker Pispers, Kabarettist)